Elke Künholz am 29. März die ehrliche Wahl für die Menschen und die Zukunft
Elke Künholz am 29. März die ehrliche Wahlfür die Menschen und die Zukunft

Hier finden Sie künftig eine Auswahl meiner Aktivitäten im Wahlkampf

Meine Juso-Unterstützung: Live-Bands in Bad Hersfeld

Die Juso´s hatten am Abend einen Live-Music-Abend mit drei Bands in Bad Hersfeld organisiert. Den Auftritt von "Drops of Gold" aus Wetzlar und Gießen habe ich mir dann am Abend auch noch gegönnt, dann wurden aber die Augenlider schwer  -  morgen geht es schon früh in Neuenstein weiter. Ich hoffen die Jugendlichen und jung Gebliebenen haben noch viel Spaß mit den beiden dann folgenden Bands aus Kassel.

Danke den Jungsozialisten für ihre Unterstützung.

Abwechslungsreicher Seniorennachmittag

Im Bebraer Ortsteil Blankenheim war ich am Nachmittag zum Seniorennachmittag. Zentrales Thema unserer Gespräche die Verkehrsanbindung durch den ÖPNV nach Bad Hersfeld und Rotenburg, sowie die Schließung von Hausarztpraxen und die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs. Wir konnten über meine diesbezüglichen Ideen für die Zukunft sprechen und kompetent diskutieren. Immer wieder aber von einem netten und abwechslungsreichen Programmpunkt umrahmt. Eine tolle Abwechslung von meiner Vormittagstour. Und es hat riesigen Spaß gemacht, mir wie auch den Anwesenden. Danke dem unterstützenden Ortsverein Blankenheim, welchem diese Veranstaltung schon zur Tradition geworden ist.

Vor Ort am Samstag in Rotenburg a. d. Fulda, Hauneck und Bad Hersfeld

Den Samstag nutzen, und es wurde auch immer angenehmer in der Sonne. Es hat wieder richtig Spaß gemacht mit Leuten zu sprechen, Informationen weiter zu geben, zu diskutieren oder auch Anregungen aufzunehmen. Eine erhaltene Information habe ich heute schon umgesetzt, den AZV betreffend. Es ist gut, gerade auch in Zeiten des Wahlkampfes Wort halten zu können, und nicht Versprechungen für die Zukunft zu machen, die man womöglich allzu schnell aus dem Gedächtnis verliert. Ich stehe zu meinem Wort, auch im Vier-Augen-Gespräch. Montag steht es in der Zeitung.

Zwei mal Fünfzig Jahre Sozialdemokrat

Das Beste, jedenfalls für mich: Dialog vor Ort in einer "warmen Stub´"!

Das Beste für den SPD-Ortsverein Ronshausen: die beiden für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD zu ehrenden Genossen waren zu Hundert Prozent anwesend.

Zunächst ein langer, angenehmer Dialog mit den Genossinnen und Genossen zu meinen Vorstellungen zur künftigen Entwicklung unseres schönen waldhessischen Landkreises, aktuellen Themen und natürlich auch zum "Immensee". Es hat gut getan, gerade die vielen unzutreffenden Behauptungen, Halbwahrheiten und Unkenntnisse in einer ruhigen, sachlichen und konstruktiven Atmosphäre aufzuklären und richtigstellen zu können. Dies schien uns allen nötig, und es herrschte genau die richtige kritische aber sachliche Frage-, Aufklärungs- und Informationskultur. Dafür herzlichen Dank.

 

Der zweite Höhepunkt war die Ehrung von zwei Genossen für 50jährige Mitgliedschaft in der SPD. Der langjährige Erste Beigeordnete der Gemeinde, Heinrich Möller, konnte ebenso wie Bernd Schelewsky für Fünzig Jahre ehrenamtliches Engagement in unserer Partei, für die Gemeinde Ronshausen und das Gemeinwohl in der Gemeinde geehrt werden. Das können nur wenige vorweisen. Meine Hochachtung vor dieser Lebensleistung und meine ganz persönliche Gratulation an die beiden Genossen.

Heinrich Möller ließ mich und Bernd in sein Mitgliedsbuch schauen, wo er eine Originalunterschrift von Willy Brandt präsentieren konnte. Ich glaube, nicht nur ich bin darauf etwas neidisch.

Vorsitzende Petra Möller überreichte beiden Jubilaren noch ein Buch "Empört Euch", denn "Neues schaffen heißt Widerstand leisten, Widerstand leisten heißt Neues schaffen"   -   aktuell wie eh und je!

 

 

Im Kali-Revier die Zweite

Mitten im spätnachmittäglichen Wochenendeinkauf in Philippsthal Wahlwerbung mit Bürgermeister Ralf Orth und weiteren Genossinnen und Genossen. Sehr, sehr anstrengend aufgrund des vielen Publikums, aber mit genauso großem Spaß verbunden. Viele angenehme und freundliche Begegnungen und ein toller Austausch von Informationen.

Unterm Kaliberg

Straßenwerbung für mich und meine Kandidatur in Heringen. Leider war es heute doch sehr kalt, wohl dem Wind geschuldet. Trotzdem immer wieder innehaltende Menschen und freundliche Gespräche in Heringens "Innenstadt".

Jahreshauptversammlung der IG BCE Ortsgruppe Bad Hersfeld

Eine sehr gut besuchte JHV der IG BCE Ortsgruppe Bad Hersfeld. Neben den (üblichen) Jahresberichten fand sich sehr viel Zeit für den persönlichen Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen in gelockerter Atmosphäre, und doch überaus engagiert, so wie man es im gewerkschaftlichen Kollegenkreis auch nicht anders erwartet. 

Vor Ort in Bad Hersfeld

Im Rechberggelände vor dem Tegut war ich heute vor Ort in Bad Hersfeld. Natürlich wiederum mit Unterstützung der Hersfelder Genossinnen und Genossen. Ich konnte sehr viele mehr oder weniger lange Gespräche führen und freue mich auch hier, einige Neuigkeiten, Anregungen und Informationen mitnehmen zu können. Einiges davon werde ich so schnell wie möglich umsetzen.

Vielen Dank dafür.

Im Dialog mit dem K+S Betriebsratsvorsitzenden

Anlass für dieses Gespräch mit Harald Döll war die erneute Diskussion um den von Umweltministerin Priska Hinz ausgehandelten Vier-Phasen-Plan für K+S. Dieser stellt eine realisierbare Lösung der Salzabwasser-Entsorgung im Werra-Kalirevier dar. Er soll für eine weitere Entlastung der Umwelt und eine Verbesserung der Gewässerqualität von Werra und Weser sorgen. Neben der weiteren Entlastung der Umwelt trägt die Vereinbarung vor allem zur Sicherung der Standorte im Werra-Kalirevier bei.

Damit sind Tausende von Arbeitsplätzen in unserem Landkreis für die Zukunft gesichert. Harald Döll berichtet, dass dieser Plan für das Unternehmen eine weitere enorme finanzielle Kraftanstrengung bedeutet, da K+S für die vereinbarten Maßnahmen rund 400

Millionen Euro investieren muss. Dabei ist es in dem Konzern üblich, dass jeder Standort eigenständig seine Wirtschaftlichkeit gegenüber dem Konzern nachweisen muss. Dies bedeutet, dass der Standort an der Werra diese Summe alleine erwirtschaften muss.

Der Betriebsratsvorsitzende bringt es auf den Punkt: „Der Konzern steht zu seiner sozialen Verantwortung für die Region. Wir brauchen aber die weitere Versenkerlaubnis.“ Ansonsten bliebe als Alternative zur Rettung der Produktion lediglich eine höhere Einleite-Erlaubnis in die Werra.

Die bereits geleisteten Investitionen von K+S in den Gewässerschutz belaufen sich auf etwa 800 Millionen Euro. Dazu kommen – wenn der Vier-Phasen-Plan umgesetzt wird - noch weitere 400 Millionen dazu. Dies ist ein klares Bekenntnis zu unserem Produktionsstandort. In den letzten fünf Jahren ist das Arbeiten an einer konstruktiven Lösung ausgesessen worden. Nun

muss Wort gehalten werden. Ich fordere die Hessische Landesregierung auf, K+S eine neue Versenkerlaubnis zu erteilen und dem Standort endlich feste Zusagen zu machen. Nur so können die Arbeitsplätze gesichert werden, und nur so kann der Konzern das

Vertrauen entwickeln, dass sich die enormen Investitionen für eine sichere Zukunft im Werratal auch lohnen.

 

 

Mobilität im Alter  -  ein wichtiges Thema im ländlichen Raum

Im Bürgerhaus in Nentershausen-Süß durfte ich heute Abend Steffen Müller und Hermann Funk als meine Gäste begrüßen. Steffen ist Personalchef beim Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) und in unserem Landkreis kein Unbekannter. Seinen Vater Willi Müller als langjährigen Bürgermeister in Wildeck erinnern noch viele Menschen. Steffen ist genauso sympathisch         - und kompetent auf seinem Gebiet.

Hermann ist nicht weniger bekannt. Bei der Feuerwehr war er Kreisbrandmeister, Verbandsvorsitzender, ehemaliger Bezirksschornsteinfeger    - und jetzt ehrenamtlich für die Kreisverkehrswacht tätig.  

Thema war die Sicherstellung der Mobilität im Alter in ländlich geprägten Regionen. Mit dabei auch die Bürgermeister Ralf Hilmes von Nentershausen, Thomas Eckhardt aus Sontra und Burkhard Scheldt aus Herleshausen, welche an dem Modellprojekt „Mobilfalt“ des NVV teilnehmen.

Mobilfalt garantiert eine tägliche und stündliche Erreichbarkeit ab 5:00 Uhr morgens und vernetzt die öffentlichen Linienverkehre mit der Abdeckung durch Privatpersonen. Dies bedeutet, dass stündlich im Rahmen der bestehenden Linien die Abdeckung durch Privatpersonen erfolgt. Gestartet wurde das Modell im April 2013 und kann jetzt bis Ende 2016 in die Verlängerung gehen. Allerdings, so die Anwesenden, muss eine kritische Aus-  und Bewertung stattfinden, da es nicht immer ganz rund läuft. Bürgerbus und Sammeltaxi waren weitere Modelle, welche kritisch-konstruktiv beleuchtet wurden. Und natürlich die Besonderheiten im Alter, wenn man eigene Einschränkungen im Führen eines Fahrzeugs nicht gerne selbst erkennen möchte.

Alles in allem war es ein interessanter und informativer Abend. Danke den Genossinnen und Genossen aus Nentershausen für die Unterstützung.

Jetzt geht es nach Hause und ich bin mir (fast) sicher, dass angesichts der späten Zeit mal wieder nur bei McDonalds etwas Warmes für den knurrenden Magen abfallen kann. Tja, in Wahlkampfzeiten bleibt die gesunde Ernährung oftmals auf der Strecke. Dumm, schade - aber Realität. 

Vor Ort: Bebra u. Friedlos, Wahlplakatanalyse, multitaskingfähige Feuerzeuge

Wieder eine tolle Unterstützung der Genossinnen und Genossen vor Ort. Ich habe heute meinen Nachmittag vor dem tegut im Besengrund in Ludwigsau begonnen und mich über die Unterstützung von Bürgermeister Baumann sehr gefreut. Der heiße Kaffee durfte nicht fehlen und ich bin wieder mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. Besonders gefreut hat mich, dass der Wahlkampf auch zum Thema in unseren Schulen gemacht wird. Eine Kunstlehrerin berichtete mir, dass sie im Unterricht die Wahlplakate der Kandidaten analysiert und den Schülerinnen und Schülern die Aufgabe stellt, sich eine Partei und ein Programm auszudenken und dazu passend ihr eigenes persönliches Plakat zu zeichnen. So einen Unterricht, der Bezug zu den aktuellen Ereignissen nimmt und die Kreativität fordert, finde ich klasse.

In Bebra durften wir uns wegen des eisigen Windes in den Innenbereich des „Be!“ begeben, wofür ich wirklich dankbar war, da ich ganz schön gebibbert habe. Auch hier viel Zuspruch und gute Gespräche. Besonders witzig fand ich die Bemerkung einer jungen Frau, welche fragte, ob sie ein Feuerzeug bekommen könnte. Als sie feststellte, dass es auch einen Flaschenöffner hatte, sagte sie: „Oh, Frau Künholz, das ist aber toll: ein multitaskingfähiges Feuerzeug. Diese Eigenschaft findet man ja sonst nur bei uns Frauen – klar, dass Sie so etwas haben.“

Vielen, vielen Dank an Alle, die mich auch heute wieder unterstützt haben.

Im Dialog in Hohenroda

Genauer im Bürgersaal in Ransbach. Themen, welche die Menschen in Hohenroda bewegen sind die Zukunft von K+S und damit die Arbeitsplätze in der Region. Wie geht es weiter mit unserer Region? Wird es für unsere Kinder künftig noch Ausbildungsplätze geben und was passiert, wenn K+S die Produktion im Werratal einstellt? Gut, dass ich vergangenen Freitag all diese Fragen eingehend mit dem Betriebsratsvorsitzenden von K+S besprechen konnte. So hatte ich kompetente Antworten auf die drängenden Fragen der Besucher.

Ganz aktuell in Hohenroda die Frage: wie wird künftig die Versorgung der ländlichen Bevölkerung sichergestellt, wenn keine Lebensmittelläden mehr im Dorf vorhanden sind? Ganz frisch der Eindruck der Bürgerinnen und Bürger durch die Schließung des Lebensmittelmarktes in Mansbach. Kein neues Thema für mich, da ich mich sehr intensiv mit dieser Frage beschäftige, schon Ideen entwickelt habe und diese auch initiativ umsetzen möchte. Andere Regionen in Deutschland, welche vom demographischen Wandel bereits früher betroffen waren, haben hierzu ebenfalls Konzepte entwickelt, welche ich als schon bestehende Beispiele aus der Praxis andernorts vorstellen konnte.

Es war in Hohenroda ein toller, kurzweiliger Abend mit einem konstruktiven und interessanten Austausch zu den die Gemeinde bewegenden Fragen

Künholz vor Ort   -  www: wunderbarer Wahlkampf im warmen

Viel Betrieb am Montagnachmittag im Edeka Neukauf in Friedewald. Es ist eine Abwechslung, auch mal im warmen mit den Menschen sprechen zu können. Gemeinsam mit den Genossinnen und Genossen aus dem Ortsverein haben wir über die Landratswahl am 15. März informiert und meine „Werbematerialien“ an die Frau und den Mann gebracht. Auch hier sind mir ganz persönliche Anliegen geschildert worden, welche ich auf- und angenommen habe. Aber auch ein lächelndes Annehmen des Flyers nebst Beigabe oder ein kurzer Plausch haben die Zeit wie im Fluge vorbei streichen lassen.

Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung an die anwesenden SPD Mitglieder. Es hat Spaß gemacht.

Hier ärgert sich der ältere Mensch nicht

Die AsF-Ronshausen hat mir einen ganz besonderen Nachmittag organisiert.

Der Name „Schöne Zeit“ ist zugleich Programm für den Seniorentreff, der jeden Montag im DRK-Haus in Ronshausen stattfindet. Jeden Montag wird in geselliger Runde Kaffee getrunken, geplaudert, gesungen und gespielt. Ältere Menschen aus dem Dorf zusammenbringen, aus der Einsamkeit holen und miteinander einen Nachmittag zu verbringen ist das Ziel des Seniorenbeirats Ronshausen, der nicht etwa ein offizielles Gremium der Gemeinde ist, sondern als eingetragener Verein  etwa 250 Mitglieder zählt.

Die Regelmäßigkeit und die Verlässlichkeit dieses Angebots sind zugleich auch das Markenzeichen. In kleinen Teams werden die Nachmittage organisiert, geplant und liebevoll gestaltet.Neben dem Spaß und dem geselligen Miteinander gehören auch Gedächtnistraining oder leichte Gymnastik, Geschichten vorlesen oder von früher erzählen zu den Nachmittagen. Heute hatten wir neben leckerem Kuchen und belegten Broten auch Zeit für Gespräche und dem Austausch von Strick- und Häkelmustern. Mit einem Rundgesang und einem Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel wurde der Nachmittag beschlossen.

Es hat mir viel Freude gemacht. Ein herzliches Dankeschön an das Team „Schöne Zeit“. Ich komme gerne wieder einmal vorbei   -   vielleicht zur Vorweihnachtszeit um Geschichten von früher vorzulesen.

Sonne, Regen, eisige Temperaturen  -  Künholz vor Ort ist trotzdem ein tolles Erlebnis

Kirchheim, Nentershausen, Rotenburg a. d. Fulda, Bad Hersfeld   -   ganz nah bei den Menschen ist Künholz vor Ort. Immer auch mit einer tollen Unterstützung der Genossinnen und Genossen vor Ort. Heißer Kaffee war zwar fast immer dabei, ab und an auch eine kleine Leckerei für meine Gesprächspartnerinnen und -Partner, immer aber gute, angenehme Gespräche und viel Zuspruch. Die Menschen nehmen sich ebenso wie ich die Zeit, von postiven aber auch weniger positven Anliegen zu berichten. Einiges werde ich davon schon nächste Woche aufnehmen und mich darum kümmern.

Die Werratal-Schule ist wunderbar   -   und das hat seinen Grund

Bis auf den letzten Platz war das Bürgerhaus in Heringen gefüllt. Die Stadt hatte zur Unterstützung für die Werratal-Schule gerufen, und eine ganze Stadt war gekommen. Ein tolles Programm wurde geboten und es sollte jetzt auch der Letzte in Wiesbaden verstanden haben: Die Schulleiterin in Heringen kann nur Margret heißen !

Durch das Programm führten Reinigungskraft Hildegard alias Pfarrer Dr. Waap und Chemielehrer Dr. Bachmann alias Schüler Tobias Bachmann. Chapeau!

Einigkeit bestand bei dieser Veranstaltung darin, dass diese pro Frau Schulz-Bödicker verstanden werden soll, nicht gegen einen Dritten.

Von Haus zu Haus in Solms

Wahlwerbung direkt am Bürger im Niederaulaer Ortsteil Solms, bei sonnigem aber kaltem Wetter. Die Solmser sollen auch von der Südlink-Trasse "überspannt" werden. Da habe ich inszwischen ja meine Erkenntnisse. Gemeinsam muss verhindert werden, dass diese unnötige Stromtrasse überhaupt gebaut wird. Ansonsten sollte ich fordern, was eine Bürgerin vorgeschlagen hat: wenn die Trasse kommt, sollten die Solmser wenigstens den Strom gratis bekommen.

Nein, Schulter an Schulter wollen wir die Trasse in unserem Landkreis, wie auch in jedem anderen Landkreis verhindern!

JHV bei den Genossinnen und Genossen in Nentershausen

JHV bei der SPD in Nentershausen. Ehrenbürgermeister Lothar Schmidt konnte ebenso wie MdL und UB-Vorsitzender Torsten Warnecke begrüßt werden. Jahreshauptversammlungen sind nicht nur ein leidiges Übel, sondern bieten auch die Möglichkeit, einmal ausführlich miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich hatte heute die Möglichkeit, meine politischen Ziele vorzustellen, dem sich dann noch eine sehr rege und interessierte Diskussion anschloß. Bereits Samstag früh werden wir uns in Nentershausen wieder sehen   -   am Wahlstand vor dem Einkaufsmarkt.

Besonders freute mich in Nentershausen, dass in diesem kleinen Ort im nördlichen Landkreis so junge Genossinnen Interesse an der politischen Arbeit in Gemeinde und Kreis haben und sich engagieren. Dies sollte anderen Ortsvereinen Mut geben. Das Interesse an Politk bei der Jugend scheint doch noch nicht erloschen zu sein.

Besuch in den neuen Sozialen Förderstätten "Lichtblick II"

Heute war ich mit der AG 60plus zu einem Besuch in den neuen Sozialen Förderstätten in Bebra. Das neue Projekt "Lichtblick II" hat neben den Werkstätten für die beeinträchtigten Mitbürgerinnen und Mitbürger auch Wohneinheiten für selbständiges Wohnen. Die Sozialen Förderstätten haben letztes Jahr ihr 40jähriges Jubiläum begehen können. 1974 wurden sie durch den sozialdemokratischen Landrat Norbert Kern aus der Taufe gehoben. Modernste Maschinen helfen und unterstützen ebenso wie die Anleiter und Sozialbetreuer, diesen Menschen eine Tagesstruktur und ein Selbstwertgefühl zu geben. Die Palette der Produkte ist sehr breit gefächert, unterschiedlichste Materialien, Formen, Rohstoffe und Gewichte werden zu den unterschiedlichsten Endprodukten verarbeitet. Die beeinträchtigten Menschen sind sehr konzentriert und eifrig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Vielen Dank für diesen besonderen Einblick in eine Welt, in der Menschen etwas anders sind, aber nicht weniger wertvoll, an Herrn Bereichsleiter Björn Bieder und Herrn geschäftsführenden Vorstand Alfred Schüler.

Ein alter Freund überraschend mit mir in Rotenburg a. d. Fulda

Pech und Glück zugleich im Bürgersaal in Rotenburg a. d. Fulda. Hans Eichel mußte kurzfristig absagen   -   Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises, konnte kurzfristig zusagen. Mein alter Freund und Weggefährte Wolfgang ist nicht nur als Landrat ein Mann der klaren Worte, sondern auch ein Mann der klaren Töne. Wolfgang hat nie die Bodenhaftung verloren, ist immer nah an den Menschen, und spielt noch heute die Tuba im Blasorchester seiner Heimatgemeinde.

Dieses Instrument ist auch schon einmal tönende Begleitung in seinem Wahlkampf gewesen. Leider nicht heute bei meiner Veranstaltung.

 

Wolfgang Schuster hat als Landrat eines, ähnlich unserem Waldhessen, ländlichen Flächenlandkreises sehr interessant referiert zum Thema "Wie leben wir morgen?". Viele Herausforderungen im Lahn-Dill-Kreis sind unseren ähnlich, mache stärker oder schwächer ausgeprägt.

 

Eine sehr lebhafte Diskussionsrunde ließ uns einen wiederum spannenden Nachmittag beschließen.

 

 

Künholz bei Kindern in Kalkobes

Landratskandidatin besichtigt gemeinsam mit örtlichen Stadtverordneten Bad Hersfelder Stadtteil

 

BAD HERSFELD. Unter dem Motto „Künholz vor Ort“ standen Hausbesuche, eine Ortsbegehung und die Besichtigung der Krippe auf dem Programm der Landratskandidatin Elke Künholz. Gemeinsam mit dem SPD/Bündnis 90-Die Grünen-Fraktionsvorsitzenden Thomas Hahn und dem Sozialausschuss-Vorsitzenden Daniel Faßhauer sowie weiteren Sozialdemokraten und Bürgern besichtigte die Erste Kreisbeigeordnete die Kalkobeser Krippe.

Künholz überzeugte sich dabei von der guten Ausstattung der vor über einem Jahr umgebauten Räumlichkeiten. „Eine besonders gelungene Idee, fast ein Alleinstellungsmerkmal, sind die vielen Tiere im Außen- und Innenbereich der Kinderkrippe. Kinder lieben Tiere, und im Umgang mit diesen wird unmerklich Sozialverhalten geübt, wie z. B. Rücksichtnahme“, meinte sie. Daneben nahm sie sich Zeit, auch mit der Leiterin ins Gespräch zu kommen und mit den Kleinsten ein Duplo-Haus zu bauen.

Nur auf Grund der Bereitschaft der örtlichen Vereine war es möglich geworden, die Krippe kostengünstig in dem ehemaligen Bürgerhaus unterzubringen. Künholz überzeugte sich dabei davon, dass nun Vereine, Verbände und Sozialdemokraten gemeinsam mit der Krippe unter einem Dach untergebracht sind.

Gemeinsam mit den örtlichen Bürgern beging die Vize-Landrätin im Anschluss das „Alte Dorf“ sowie die umliegenden Straßen. Dabei besichtigte sie auch unter Führung von Pfarrerin Ute Bätzing die Matthäuskirche mit den angrenzenden Gemeinderäumen und suchte das Gespräch mit den Teilnehmern der Ortsbegehung.

Im Anschluss wurden Hausbesuche im Stadtteil durchgeführt, bei dem Elke Künholz sich und ihre politischen Ziele für den Landkreis persönlich vorstellen konnte. „Die freundlichen und angenehmen Gespräche mit den Kalkobesern machen mir Mut auf eine Wahlbeteiligung am 15. März, welche einer Landratswahl auch gerecht wird“ meinte sie abschließend. (df)

Kreismeisterschaft der jüngeren Fußballer in Obersuhl

Diese Stunde mußte ich auf dem Heimweg dann doch noch mitnehmen. Die Fußball-Kreismeisterschaft der Bambini (G-Jugend) bis E-Jugend in der Großsporthalle Obersuhl. Engagierte junge Sportler, sehr Stolz auf ihre Urkunden und Medaillen. Aber auch engagierte Eltern, Großeltern, Onkeln, Tanten, Freunde   -    und natürlich Trainer. Wie ich in einigen Gesprächen unschwer bemerken konnte.

 

Dies war ein sportlicher Sonntag für mich, der mit eigener Aktivität begann und mit der Begeisterung der jungen Kickerinnen und Kicker endete.

Von Tann bis Friedlos zum Dialog durch den Besengrund

Eingefroren war mein Auto, als ich mich auf den Weg nach Tann machte, heute morgen. Aber in Tann lachte und wärmte schon die Sonne.

Los ging es an der wunderschönen Fachwerkkirche in Tann, meine kleine Wanderung durch den Besengrund in unserem schönen Waldhessen nach Friedlos. Dort konnten sich nicht nur die Mitwanderer stärken, sondern auch ich mich für den anschließenden Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern im Friedloser Bürgerhaus.

Diese zwei Wanderungen, vorgestern in der Wildecker Flur, heute im Besengrund, zeigen wie herrlich unsere waldhessische Heimat ist. Ein Kleinod. In dieser wunderbaren Natur liegen wunderschöne Dörfer mit ihren Fachwerkgebäuden. Wer Ruhe, Entspannung und gute Luft sucht, wird hier bestens bedient. Und wenn man möchte, auch anschließend mit einem deftigen Essen in der waldhessischen Gastronomie belohnt. Eigentlich belohnt man sich ja selbst.

Aber auch diejenigen, die mich nicht am Vormittag begleiten konnten, haben anschließend in den Bürgerstuben in Friedlos für beide Seiten informative und interessante Gespräche führen können. Vielen Dank für die Vorbereitung dieses angenehmen Tages an die Friedloser Sozialdemokraten.

 

Und so wie dieser Aufenthalt vor Ort begann, an einer Kirche, endete er: an der Kirche in Friedlos.

Herrliche Natur und mehr in der Wildecker Flur

Eine tolle Wanderung durch die waldhessische Natur im Wildecker Wald und Flur. Vorher hatten wir noch die Gelegenheit, dass auch für den Schulschwimmunterricht genutzte Hallenbad in Obersuhl zu besichtigen. Bürgermeister Alexander Wirth erläuterte uns die langjährigen Bemühungen zum Erhalt des Bades. Wie wichtig dies auch für die Wildecker ist, zeigte mir jedenfalls die Präsenz der Verantwortlichen der politischen Gemeinde. Vorsitzender der Gemeindevertretung Udo Sauer, René Sufin, Helmut Kohlhaas, Michael Kaufmann, und der Technische Leiter des DLRG, Jürgen Brill, sowie vom SPD Vorstand Gunther Koch waren ebenfalls vor Ort. Alle hegen die Hoffnung, "ihr" Bad doch noch in eine gesicherte Zukunft führen zu können. Neue Denkansätze der Verantwortlichen lassen mich das hoffnungsvoll sehen.

 

Anschließend führte Gunther Koch eine tolle Winderwanderung von Bosserode, über "Romeo", zur Schutzhütte der Vogel und Naturschutzgruppe Bosserode, wo wir einen wunderbaren Nachmittag mit nicht minder interessanten Gesprächen zur Kommunal- und Kreispolitik beschließen konnten.

Markt in Neukirchen

Markttag in Neukirchen. Kalt, windig, Regen   -   und trotzdem ein gut besuchter Bauernmarkt. Die Menschen wissen zu schätzen, was ihre Region an guten und gesunden Dingen zu bieten hat.

Ich übrigens auch, denn es war an diesem frühem Morgen noch so kalt, dass ich für den Marktstand mit Stricksachen sehr dankbar war. Die wärmende Wollmütze habe ich gleich gekauft. Da vielen dann doch auch die Gespräche mit den Marktbesucherinnen und -besuchern leichter   -   wenn man nicht vor Kälte zittert. Den kleinen Rauhhaardackel hat sein Fell gewärmt, ihm ging es gut.

Der Markt in Neukirchen wird mich jetzt öfters sehen, ab März gibt es dann wohl auch Blumen für unseren Garten.

Danke den frierenden Genossen von Haunetal, Vorsitzender Gerhard Kauffunger, Gemeindevorstand Jürgen Leimert, Altbürgermeiser Hein-Peter Möller, für den Wahlstand, danke auch den Marktbesuchern für die freundlichen Gespräche   -   trotz der Kälte.

Südlink-Trasse   -   alles wegen den Bayern?

"Ist die Südlink-Trasse sinnvoll?" sollte eigentlich die Überschrift der Veranstaltung in Neuenstein lauten.

Als kompetenten Referenten hatte ich mir MdL Stephan Grüger eingeladen. Stephan Grüger ist nicht nur aufgrund seiner beruflichen Erfahrungen Experte für Energieversorgung und Energiefragen an sich.

Nach seinem Vortrag muß ich sagen, hätte ich die Veranstaltung besser unter das Motto "Ist die Südlink-Trasse notwendig?" stellen sollen.

Ich bin der Ansicht, dass wir nicht nur aufgrund der Entsorgungsprobleme künftig vollständig auf die Produktion von Strom aus Kernkraftwerken verzichten müssen. Daher kann man sich dem nicht ver-schließen, wenn neue Leitungen gebaut werden müssen, um den Windstrom aus dem Norden und von den Offshore-Windanlagen in den Süden der Republik zu transportieren.  -   Dachte ich!

Nach dem interessanten und umfangreichen Referat von Stephan Grüger habe ich aber die Erkenntnis, dass sich die Notwendigkeit nicht nur der Südlink-Trasse, eigentlich nur aus einer Verweigerungshaltung des Landes Bayern ergibt. Der selbsternannte Freistaat verweigert sich beständig der Pflichten, wie diese die anderen Bundesländer für sich inzwischen Zug um Zug übernehmen. Für die Bundesländer besteht im Durchschnitt die Pflicht, etwa zwei Prozent der Landesfläche zur Erzeugung von Strom für Windernergie verfügbar zu machen. Dann kann man mit den anderen Möglichkeiten zur Erzeugung regenerativer Energien die notwendige Versorgung des eigenen Bundeslandes einschließlich der notwendigen Energien für die Wirtschaft insgesamt sicherstellen. Diesem verweigert sich Bayern.

Deshalb sind ca. 8.700 km neue Stromleitungen in der Bundesrepublik notwendig   -   anstatt 870 km.

Deshalb diskutieren wir in Hessen und im Landkreis, ob der Abstand der Trasse zur Wohnbebauung nicht wie in Niedersachsen auch, 400 m mindestens betragen muß.

Deshalb erkennen wir nicht, dass es eine Notwendigkeit für diese Trasse überhaupt nicht gibt.

Möge die Bayernregierung ihre Hausaufgaben machen, es sind ja noch zwei Dekaten Zeit. Ansonsten haben sie in Bayern eigenverantwortlich entschieden, dass Kerzen auch Licht machen   -   auch wenn diese Worte böse klingen, treffen sie doch den Kern der Sache.

 

Meine Bitte an die Menschen im Landkreist ist, dass wir uns mit den Bürgerinitiativen gegen Südlink in Neuenstein und Kirchheim solidarisieren. Wir wollen diese Trasse nicht. Nicht in der Flur einer anderen Gemeinde. Nicht im Landkreis. Und wir müssen zu diesem Thema mit einer Stimme sprechen. 

Diese Trasse ist vollkommen überflüssig!

Politischer Aschermittwoch in Lispenhausen

Politisches Desinteresse? Auch heute konnte ich diese Erfahrung nicht machen. Ein voll besetzter Bürgersaal in Lispenhausen, eine sehr aufmerksame und interessierte Zuhörerschaft. Politischer Aschermittwoch auf Einladung des SPD-Ortsvereins Lispenhausen. Gerne werde ich der Bitte vom Vorsitzenden Volker Heise auch im nächsten Jahr folgen, hoffentlich etwas mehr Zeit mitbringen können und mein Grußwort auch kurz halten. Versprochen. Dafür mische ich mich dann mehr unter diese interessierten Zuhörer   -   möglichst als Landrätin. Die "Hirsche" haben dies verdient.

Ich darf doch davon ausgehen, dass eine so hervorragend besuchte traditionelle Veranstaltung auch im kommenden Jahr ihre Fortführung erfährt.

Politscher Kehraus der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen

Ein gelungener Tag für mich und meinen Gast, Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, endete mit uns beiden als Hauptredner auf dem politischen Kehraus der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der Kali-Stadt Heringen.

Im Fachgespräch mit ambulanter und stationärer Altenpflege

Meiner Einladung zum fachlichen Austausch "Altenpflege" mit Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind viele Vertreterinnen und Vertreter der stationären und ambulanten Altenhilfe unseres Landkreises gefolgt. Im Generationentreff der Residenz Ambiente am Philippsthaler Schloß haben wir zwei Stunden lang aktuelle Anliegen der Altenhilfe besprochen.

Das dringlichste Anliegen der anwesenden Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen waren der Fachkräftemangel und die Finanzierung notwendiger Zusatzqualifikationen, z. B. im palliativ- oder geronto-psychiatrischen Bereich. Diese Fortbildungen sind sehr kostenintensiv und von kleinen Einrichtungen kaum oder nur sehr schwer zu finanzieren. Hier verspreche ich den Anwesenden, mich bei der SPD-Landtagsfraktion für eine Initiative zur Umstellung der Aus- und Fortbildung im Pflegebereich auf eine Umlagenfinanzierung durch das Land einzusetzen. Elke Ferner nennt hier das Beispiel Nordrhein-Westfalen. Außerdem werde die Neuordnung der Ausbildung derzeit auch vom Bundesministerium mit den Ländern diskutiert.

Einig waren sich die Anwesenden darin, dass der Begriff der Pflegebedürftigkeit neu definiert werden muss.

Lange wurde über tragfähige Zukunftskonzepte in der Altenhilfe diskutiert. Einvernehmen besteht darin, dass die Einzelfallleistungen zu einem sozialräumlichen Budget weiter entwickelt werden müssen. Um zu gewährleisten, das ältere Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können, ist ein Baukastensystem sinnvoll, welches von der Förderung für barrierefreies Wohnen über alternative Wohnformen bis hin zu Mehrgenerationenvierteln alles umfassen kann.

Elke Ferner und ich sind uns über die hohen physischen und psychisen Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegeeinrichtungen und -Diensten bewusst. Daher können wir den Anwesenden nur unseren Dank für eine offene Diskussion und das Ansprechen der dringlichsten Probleme aussprechen. Beide werden wir die Ergebnisse in Land- und Bundestagsfraktion weiter geben, damit einiges anders werden muß.

 

Mein Dank gilt auch Frau Beata Paluchowska, Heimleiterin des Ambiente, für die freundliche Aufnahme im Generationentreff.

Mit einem besonderen Gast in einer besonderen Kita

Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, besuchte heute gemeinsam mit mir die Kindertagesstätte und die Kinderkrippe in Heringen.

Warum der hochrangige Besuch in Kita und Krippe? Weil es schon besondere Einrichtungen sind, welche nach einem "offenen Konzept" geführt werden. Das etwas anders ist, merkt man schon beim Betreten der Einrichtungen. Da wo kleine Kinder sind, ist auch "Leben", also in der Regel auch eine ordentliche Lautstärke. Hier ist es leiser, aber natürlich nicht still. Bürgermeister Hans Ries, die pädagogische Leiterin der Einrichtungen Klaudia Wenk-Hoyer, die Leiterin der Kita Sabine Köhler und die Leiterin der Krippe Melanie Tonn konnten Elke Ferner und mir dieses nicht alltägliche Konzept näher bringen.

Wir beide konnten nur voll des Lobes für diese Arbeit in Heringen sein. Das offene Konzept in den Einrichtungen bedeutet, dass die Kinder eigenständig das gewünschte Angebot wählen, ob sie kuscheln und vorgelesen bekommen wollen, ob sie sich spielend mit anderen bewegen möchten oder mit Pinsel und Farbe zu arbeiten bevorzugen. Es gibt folglich keine festen Gruppen und Gruppenräume. Alle Heringer Einrichtungen arbeiten nach diesem Konzept und bieten Öffnungszeiten von 7 bis 16:30 Uhr an.

Mit diesem durchgehend realisierten Konzept werden Grundwerte unseres Zusammenlebens und Zusammenhaltes in der Gesellschaft vermittelt. Soziale Kompetenz, Entscheidungsfähigkeit, Selbständigkeit, Verantwortung für andere zu übernehmen, sowie das Heranwachsen zu einer gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Dabei wird sehr viel Wert darauf gelegt, in den verschiedenen Spielbereichen bei den Kindern den Spaß und die Neugier als Schlüssel zum erfolgreichen Lernen zu entwickeln und anzuregen. Das pädagogische Konzept wird durch gezielte Unterstützung der Übergänge von Krippe in Kita, von Kita in Grundschule, abgerundet.

Heringen kann stolz auf seine Einrichtungen zur Kinderbetreuung sein. Denn hier wird erfolgreiche Arbeit auf pädagogisch hohem Niveau geleistet. Das ebenso hohe Engagement der Erzieherinnen wird belohnt durch eine ebenso hohe Quote der Inanspruchnahme der Plätze der Heringer Eltern für ihre Kinder.

Für Elke Ferner und mich selbst ein beeindruckender Besuch.  

Kurze Beine, kurze Wege   -   zur Zukunft der (Grund-)Schulen in der Region

Stefan G. Reuß, Landrat des Werra-Meißner-Kreises, war neben mir der Einladung von Karsten Vollmar, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, nach Bebra gefolgt.

Zentrales beherrschendes Thema dieses Abends war der Erhalt mindestens einer Grundschule in jeder (Groß-)Gemeinde. Hierzu wurden mehrere Ansätze mit dem auch zahlreich anwesenden "Fachleuten" aus den Grundschulen diskutiert. Gerüchte aus dem Hessischen Kultusministerium lassen unglaubliches befürchten: künftig sollen nur noch Grundschulen erhalten werden, welche mindestens 184 Schüler in vier Jahrgängen beschulen. Dies würde bedeuten, lediglich Grundschulen mit je 2 paralellen Klassen in den Jahrgangsstufen der 1. bis 4. Klasse würden im Bestand erhalten. Für unseren Landkreis ebenso wie den Werra-Meißner-Kreis wäre die Folge, dass über die Hälfte der derzeit bestehenden Grundschulen geschlossen werden müßten, da keine Lehrerzuweisungen mehr vom Land erfolgen. Landrat Reuß hat dies bereits an einer kleinen Schule, welche der Landkreis erhalten wollte, erleben müssen. Das Land wies für das Schuljahr keine Lehrkräfte zu, ergo konnte kein Unterricht stattfinden und die Kinder mußten zu benachbarten Schulen gebracht werden. Ein Alptraum, welcher leider schon seine Realität erfahren hat!

Pädagogen und Podiumsteilnehmer sind sich darüber einig, dass auch gutes Lernen nur im sozialen Umfeld der Kinder bestmöglich erfolgen kann. Soziales Umfeld heißt hierbei, in der vertrauten Gemeinde des Kindergartens, der nachbarschaftlichen Freunde und des Wohnortes. Wir leben hier nun einmal   -   gottseidank   -   nicht in einem Ballungszentrum, sondern in einer gesunden, natürlichen, ländlich geprägten Umgebung. Nicht nur, dass die Lehrkräfte an den "kleinen" Schulen eher Nachteile durch das Kultusministerum erfahren statt der Förderungen, zeigt wohin künftig der Weg gehen könnte.

Alle Beteiligten sind sich einig: hier wollen wir das anders!

Und sie sind sich auch einig, im gemeinsamen Schulterschluß den Kampf gegen dieses irrsinnige Bürokratendenken aus Wiesbaden mit allergrößten Nachdruck aufnehmen zu wollen.  

Vor Ort in der neuen Heimat   -  Haunetal

Genauer im Ortsteil Rhina. Strahlend blauer Himmel, fast frühlingshafte Sonne, und trotz der immer noch kalten Temperaturen viele Begleiter auf meinem Rundgang im Ort. U. a. auch Herr Pfarrer Blum, welcher uns die neu renovierte Kirche zeigte und erläuterte. Auch wenn die Renovierungsarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind   -   die durch die großen Fenster einfließende Nachmittagssonne läßt das Kirchenschiff in einem Glanz erstrahlen   -   ein Erlebnis. Wie die renovierte Kirche an sich ein stimmiges Erlebnis ist. Es schmeichelt Seele und Augen, wie harmonisch und doch anders die Farben zusammenspielen, zusammen spielen mit den Strahlen der Sonne. Die Rhinaer haben jede Berechtigung, dieses Strahlen auch in ihren Augen tragen zu dürfen, bei diesem Schmuckstück von Kirche. Ist nur dem Wunsch von Pfarrer Blum und einigen der Anwesenden Erfolg zu wünschen: das sich die Kirche auch mit Leben, also mit Kirchgängern füllt.

Ein ebensolches Schmuckstück ist das Dorfgemeinschaftshaus mit Mehrgenerationenhaus geworden. Wie mir versichert wurde, ist hier schon Leben durch regelmäßige Treffen. Ich bin mir sicher, dass dieses noch zunehmen wird. Besonders stolz dürfen die Rhinaer auf ihre Eigeneistungen am Dorfgemeinschaftshaus sein. Das dies mit persönlicher Identifikation zum Objekt geschah, erkennt man in jedem Detail.

Es war ein toller, vom Wetter begünstigter Nachmittag mit interessanten Inaugenscheinnahmen und Gesprächen.

Informationsaustausch mit den "Blauröcken"

Es gibt Tage im Leben, da lernt und erfährt man unglaublich viel Neues. Heute war so ein Tag, an welchem ich feststellen musste, dass ich nur über einen kleinen Teil des Wissens verfüge, was den Alltag eines freiwilligen Feuerwehrmannes, oder auch einer Feuerwehrfrau, ausmacht. Häufig sind es nur kleine Probleme, oft aber auch große Unannehmlichkeiten. Für mich mußte ich feststellen, das dies auch ein Aufgabengebiet ist, in welchem eine Landrätin zukünftig sehr aktiv eingreifen muß, damit diesen Männern und Frauen, welche nicht selten die eigene Gesundheit oder gar ihr Leben einsetzen müssen, die Anerkennung und Wertschätzung zukommt, welche sie auch verdienen. Dabei steht nicht einmal eine moderne, sachgerechte und die Feuerwehrleute schützende Ausstattung im Vordergrund. Ich hatte teilweise den Eindruck, dass dieses Ehrenamt auch noch für seinen Einsatz persönliche Nachteile erfährt.

Brandschutzerziehung, Sicherstellung der Tagesalarmbereitschaft, verschiedene Unterstützungsmöglich-keiten für die Führungskräfte vor Ort in den Städten und Gemeinden, Thema Atemschutz und natürlich unsere Leitstelle waren nur einige Themen, welche sehr engagiert vorgetragen und diskutiert wurden.

Im letzen Frühjahr ist das Haus meiner Schweste abgebrannt   -   ich weis also um Not und Elend, wenn einmal die Feuerwehr nicht rechtzeitig, aus personellen oder materialwirtschaftlichen Gründen geschwächt, oder auch nicht ausreichend ausgebildet und geschult zur Rettung von Leben, Hab und Gut vor dem brennenden Haus steht. Auch bei dem Busunglück vor Silvester mußte ich ganz persönliche Erfahrungen in unserer Leitstelle machen. Was die handelnden Personen betrifft ausschließlich positive Erfahrungen. Was die Infrastruktur betrifft, gibt es Diskussionsbedarf. Und Handlungsbedarf. Mir als Laien war ja schon auffällig, dass die Infrastruktur unserer Leitstelle doch um einiges den heutigen technischen Möglichkeiten "hinterher hinkt". Auch wenn ein solch großer Einsatz gottseidank nicht alle Tage vor-kommt, ist anscheinend die Unterbringung unserer Leitstelle und die Ergänzung um notwendige technische Möglichkeiten schon längst überfällig!

Den heutigen Abend mit seinen Themen werde ich nicht vergessen. Hier haben sich auch schon wieder einmal vorrangige Aufgaben für eine Landrätin in unserem Landkreis offenbart. Aufgaben für die Sicherheit einer jeden Bürgerin, eines jeden Bürgers in unserem Landkreis.

Ein Nachmittag mit Armin Clauss und Elke Künholz

Der Hessische Arbeits- und Sozialminister a. D. Armin Clauss zeigte an einem sehr kurzweiligen Nachmittag, dass man seine Kompetenz auch als Senior nicht verliert. Der langjährige SPD-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag stellte aktuelle Themen der Arbeits- und vor allem der Sozialpolitik vor. Armin Clauss konnte einen Bogen spannen aus seiner Regierungszeit, in welcher das Prinzip der Solidargemeinschaft noch ein zentrales bei Krankenkassen und Rentenversicherung war.

Das was er als aktuelle Situation aufzeigte, regte die gespannten Zuhörer zunächst zum Nachdenken, anschließend zu einer sehr emotionalen, aber auch sachlichen Diskussion an.

Seinen hervorragenden Informations- und Interpretationsstand auf der Höhe der Zeit im aktuellen Geschehen konnte Armin Clauss auch auf den Themenfeldern Fachkräftemangel, langfristige Sicherung der Rentenleistungen, demografischer Wandel, Langzeitarbeitslosigkeit   -   welche für viele Menschen auch heute noch ein persönliches Schicksal ist   -   sowie in der aktuellen Debatte um die Flüchtlingsströme, welche unter den unglaublichsten Umständen aus ihren Krisenregionen fliehen, um das eigene und das Leben ihrer Kinder erhalten wollen.

Ich konnte dies oftmals an konkreten Beispielen aus unserem Landkreis für die Zuhörer praktisch veranschaulichen und damit auch notwendige Handlungsfelder für mich für unsere Zukunft aufzeigen. Wir möchten unseren erworbenen Wohlstand erhalten, sehen daher nicht mehr so oft die Not in unserer Nachbarschaft. Armin Clauss hat in seinem politischen Leben immer für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit gearbeitet, dies fordert er neben dem Erhalt unserer ortsnahen Arbeitsplätze als Aufgabe einer zukünftigen Landrätin ein. Ich nehme diese Pflicht gerne an. Armin und ich liegen da auf einer "Wellenlänge". 

Dialog vor Ort   -   Friedewald

Interessanter gegenseitiger Austausch. Ein zentrales Thema der Mitbürgerinnen und Mitbürger auch in Friedewald wieder einmal: schnelles Internet. Anscheinend hat man in der Gesellschaft erkannt, dass es sich bei schnellem Internet nicht nur um ein Medium der Freizeitgestaltung und privater Annehmlichkeiten handelt, sondern das dies für die Entwicklung unserer Wirtschaft von immenser Bedeutung ist. Immer wieder wird durch Selbständige bei diesen Veranstaltungen vorgetragen, wie ungleich schwieriger, ja fast unmöglich, ihr Tagesgeschäft wird. Und dies, ausnahmslos über alle Branchen hinweg. In diesem Zusammenhang wird auch oft über Schwierigkeiten im Betriebsübergang und der Fachkräftesicherung diskutiert. Keine neuen Themen für mich. In verschiedensten Bereichen bin ich schon aktiv, diesen Probelmstellungen entgegen zu wirken. Etwa in der erfolgreichen Sicherung berufsschulischer Ausbildungsgänge. Oder auch in Kooperationsprojekten mit der Kreishandwerkerschaft zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in den Berufen des Bauhandwerks.

Weitere Themen waren u. a. die Sicherung der Grundschulstandorte, die Notwendigkeit verbindlicher Regionalpläne für Windenergieanlagen oder auch das möglichst lange Aufrechterhalten der gewohnten Lebensumgebung im Alter.

Wenn Kulturdenkmäler erzählen könnten …

… müssten wir nicht so viel anschauen. Unser Landkreis hat viel Geschichtliches zu bieten. Heute möchte ich Ihnen unser schönes Kloster Cornberg etwas näher bringen.

Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft 60 Plus der SPD habe ich unter sachkundiger Führung des ehemaligen Cornberger Bürgermeisters Walter Butchereit die Klosteranlage besichtigt. In seine Zeit als Bürgermeister fallen die Erfolge der Sanierung und des Wiederaufbaus der Klosteranlage. Er bemühte sich die kulturhistorisch wertvollen Klostergebäude vor dem endgültigen Verfall zu retten, was ihm auch gelang.


1974 erfolgten erste Bausicherungsarbeiten. In dieser Zeit wurde das Gebäude als Kunststation genutzt. Erst 1989 begann das Land Hessen mit dem Wiederaufbau.

Heute beherbergen die alten Mauern ein Hotel mit Gewölbe-Restaurant, das Sandsteinmuseum, Bürgersäle und eine Kegelbahn. Die ehemalige Klosterkirche wird als Galerie und Kulturbühne für Theater, Musik und Kunstausstellungen genutzt. Im Kloster-Innenhof finden regelmäßig im Sommer viel beachtete Open-Air-Veranstaltungen des Kulturvereins Kloster Cornberg statt.

Auch das Sandsteinmuseum wird ehrenamtlich betrieben. Es ist das einzige dieser Art und informiert in seinem geologisch-paläontologischen Teil über die Geschichte des Cornberger Sandsteins. Die Naturlandschaft und seine Bewohner, Saurier, welche vor über 250 Millionen Jahren dort ihren Lebensraum hatten, werden mit lebensgroßen Plastiken dargestellt. Zahlreiche Fossilien aus dem Kupferschiefer des Richelsdorfer Gebirges und dem Cornberger Zechstein vermitteln überdies einen Eindruck von der Artenvielfalt der Meerestiere und Pflanzen.

Hersfeld-Rotenburg hat auch im Tourismus viel Außergewöhnliches zu bieten.  

Neujahrsempfang Schenklengsfeld

Neujahrsempfang der Schenklengsfelder Genossen, und wieder einmal kein Stuhl unbesetzt. Das Interesse ist sehr groß, was sich auch an den anwesenden Vereinsvertretern und Bürgerinnen und Bürgern zeigt.

Nach meiner Einführungsrede wurden einzelne Themen in der Diskussion intensiv behandelt. Interessant war die Frage, ob die Abwanderung von Behörden und Institutionen vornehmlich in den Fuldaer Raum nicht zu verhindern gewesen wäre. Da konnte ich ein klares "Ja" antworten. Ein Landrat der politisch der Partei der Landesregierung angehört und immer nur Verständnis und Bedauern zeigt, vertritt wohl nicht mit vollem Herzen seinen Landkreis. Ich hingegen kann meine Erfolge im politischen Kampf um die Interessen des Landkreises sehr gut darstellen, wenn ich diese auch nicht publicityträchtig öffentlich "vermarktet" habe. Wichtig für mich ist die Zielerreichung, auch wenn es ein hartes, teilweise zwei Jahre langes beständiges Mühen um diesen Erfolg war. Die Ziele wurden erreicht: Die berufschulische Ausbildung der Anlagenmechaniker wurde nicht nach Hünfeld vergeben, sondern alle 3 Berufsschuljahre verbleiben als so genannte Fachklassen jetzt in unserem Kreis. Ebenfalls konnte ich die Fachschule Sozialpädagogik im Landkreis halten. Diese ehemals bis 2015 befristete schulische Ausbildung bleibt jetzt auf Dauer an den Beruflichen Schulen Bad Hersfeld. Die Landesklassen der Baugeräteführer konnten aus Thüringen an die Beruflichen Schulen in Bebra geholt werden. Nur drei nachweisliche Erfolge im letzten Jahr. Dies schafft man natürlich nicht alleine, sondern dafür muß man sich Mitstreiter suchen. Mitstreiter der ausbildenden Arbeitgeber, des Arbeitsamtes, der Bürgemeister, der Kreishandwerkerschaft, der Schulleitungen, oder auch des Staatlichen Schulamtes in Bebra. Aber für solche Erfolge muß man beständig "am Ball bleiben", wie man so schön sagt.

Diese Beispiele von mir zeigen auch, dass ein Erfolg für den Landkreis nur möglich ist, wenn alle Beteiligten im Landkreis Schulter an Schulter dafür streiten. Die Kreisspitze hat dies zu organisieren   -   wenn denn ein echtes Interesse am Landkreis und seinen Menschen besteht.

                                                                                                                           Ich bin eben anders.

Gegen den Fachkräftemangel

Besuch bei der STRABAG AG in Bebra, gemeinsam mit den nordhessischen Landtagsabgeordneten der SPD. Was unsere gemeinsamen Bemühungen, die Landesklasse der Baugeräteführer aus Thüringen zu uns in die Beruflichen Schulen Bebra geholt zu haben bewirkt hat, konnte ich den Landesparlamentariern vor Ort vorstellen. Dies ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie man dem Fachkräftemangel entgegenwirken kann. Durch praktisches Handeln, zielgerichtete Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Hier werden derzeit 75 gewerbliche Lehrlinge aus ganz Deutschland in verschiedenen Bauberufen für den Verkehrswegebau der STRABAG Gruppe ausgebildet. Sie erlernen die Berufe des Baugeräteführers, Beton- und Stahlbetonbauers, Straßenbauers oder Tiefbaufacharbeiters. Zwei der künftigen Straßenbauer absolvieren ihre Ausbildung zudem im Rahmen eines dualen Bauingenieurwesen-Studiums.

Jungen Menschen eine fundierte Ausbildung und somit einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen, ist das erklärte und nicht ganz uneigennützige Ziel. Denn nur mit gut qualifiziertem eigenem Personal können zukünftige Aufgaben wirtschaftlich erfüllt werden.


Mit dem Angebot wollen Berufliche Schulen und die STRABAG AG die Ausbildungsquote im gewerblichen Bereich erhöhen und den Fachkräftebedarf in der Unternehmensgruppe decken. Die Chancen der Auszubildenden nach einem erfolgreichen Abschluss innerhalb der STRABAG auch einen Arbeitsplatz zu finden, sind erst recht in der aktuellen Wirtschaftslage außerordentlich gut.


Außer der Lehrwerkstatt der SRABAG für gewerbliche Bauberufe befindet sich in Bebra bereits seit 2009 auch das Kaufmännische Ausbildungszentrum (KABZ) für alle kaufmännischen Auszubildenden. Wie erneut dargestellt wurde, ist der große Vorteil der zentralen Ausbildung, dass alle im Konzern verwendeten Maschinen und Systeme in Bebra zur Verfügung stehen und sich die Auszubildenden aller Standorte untereinander kennenlernen, was im späteren Berufsalltag sehr hilfreich sein kann. Außerdem werden gegenseitig Erfahrungen über die Tätigkeit und Arbeit, die Arbeitsbedingungen in anderen Aufgabenbereichen gemacht. In der praktischen Arbeit hat dies Vorteile bei der Durchführung der Projekte, da bereits hier ein gegenseitiges Grundverständnis vorhanden ist, welches zum reibungslosen Zusammenspiel aller Beteiligten auf den Baustellen führt.


Wir sind sehr stolz darauf, gemeinsam mit den beruflichen Schulen und der Unterstützung unserer Landesparlamentarier einen solch umfassenden Ausbildungsstandort nachhaltig gefördert zu haben.

"Der Schutzschirm ist höchstens ein Knirps !!!"

   -    Erich Pipa, Präsident des Hessischen Landkreistages und Landrat des Main-Kinzig-Kreises heute bei meiner Veranstaltung zu der hessischen "Reform" der Kommunalfinanzen. Der ausgewiesene Fachmann aus Main-Kinzig liegt damit in seiner Beurteilung gleich mit Thorsten Schäfer-Gümpel: "Eingeständnis des eigenen Versagens" nennt dieser die angekündigten Kurskorrekturen des Finanzministers, und weiter, dass im Kern damit das Land den Kommunen die verfassungsgemäßen Mittel vorenthält, um seine eigenen finanziellen Probleme zu lösen. Erich Pipa stellte dies anhand von vielen Beispielen aus der Praxis dar. Ich konnte dies ebenfalls untermauern, indem ich am Beispiel der Jugendhilfe darstellen konnte, dass diese Pflichtaufgabe des Kreises nunmehr zu an die zehn Prozent eine freiwillige Aufgabe sein soll, welche vom Land nicht mehr mit diesem Teil in den Finanzausgleich fällt. Was über Nacht nun eine freiwillige Leistung sein soll, konnte selbst Landrat Pipa nicht erkennen.
Auch mit den nun vorgesehenen Korrekturen ist und bleibt das neue Gesetzeswerk zutiefst kommunalfeindlich.

Dialog vor Ort

Im Landkreis viel unterwegs bin ich schon immer    -    jetzt im Wahlkampf diskutiere ich neben den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger auch meine Vorstellungen von der weiteren Entwicklung unseres Landkreises.

Am heutigen Dienstag war ich im Dialog mit den Menschen in Niederaula.

Aktuelle Themen in Niederaula sind die drohenden Belastungen durch die Suedlink-Stromtrasse    -   zusätzlich zu den schon bestehenden Minderungen durch Autobahn und ICE-Strecke, und die mangelnde Finanzausstattung wie bei fast allen Kommunen durch das Land, welche auch in Niederaula die Bürgerinnen und Bürger heute und in weiterer Zukunft belasten werden    -    und dies bei aktuell guten Steuereinnahmen der Gemeinde aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation.  

"... dann müsste man das Fass neu aufschnüren ..."

oder "... damit anfangen, das Rad von oben her runterzubrechen ..." sind nur zwei von unendlich vielen, über alle Parteigrenzen hinweg gesammelten Zitaten von Politikern, welche "Gripsi" alias MdL Gerhard Merz am Montagabend in sein Programm "Papyrrhussiege" (Anm.: original Rechtschreibung) einarbeite-te. Ein etwas anderes Kabarett.

Im an diesem Abend Stühle knapp werdenden wortreich verging eine gute, kurzweilige Stunde viel zu schnell   -   aber für die doch sehr arg strapazierten Lachmuskeln der Besucher war dies wohl aus ge-sundheitlichen Gründen schon das maximal "gestrickte Zeitfenster", obwohl diese "Zeitrahmen" künftig wohl auch "gehäkelt" werden könnten, wenn es nach Gripsi geht.

Neben den "hässlichen Wörtern" der Politik, dem "prekären Beschäftigungsverhältnis als Landtagsabge-ordneter", sowie der Tatsache, dass man "keine Stellschrauben für alte Bretter mehr braucht", erfuhren die sich köstlich amüsierenden Zuhörer immer mal wieder, was so alles auf den "Prüfständen dieser Welt" steht   -   und weil es dort oft mit der Zeit in Vergessenheit gerät, "steht halt arg Vieles noch immer dort".

Wer wusste denn bis zu diesem Abend, dass unsere hessischen Landtagsabgeordneten so "prekäre Be-schäftigungsverhältnisse" innehaben? "Teilzeit (bzw. vollzeitfern, nicht vollzeitaffin oder auch: mit redu-zierter Vollzeit), befristet, schlecht bezahlt, sachgrundlos kündbar, scheinselbständig."

 

Es war ein sehr kurzweiliger Abend, welcher mit der Bitte an Gerhard Merz endete, mit (s)einem neuen Programm unbedingt wieder zu kommen. Vielleicht hilft dabei der Korb waldhessische Wurst, damit er dieser Bitte leichter nachkommen kann ...

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© Elke Künholz