Elke Künholz am 29. März die ehrliche Wahl für die Menschen und die Zukunft
Elke Künholz am 29. März die ehrliche Wahlfür die Menschen und die Zukunft

KOMPETENT       ANDERS

E l k e    K ü n h o l z

 

Ich wurde als älteste Tochter von Kurt und Liesel Künholz 1959 in Aßlar geboren. Mit meinem Bruder und meiner Schwester wuchs ich in einer traditionellen Arbeiterfamilie auf. So war es klar, dass ich nach dem Erlangen meiner mittleren Reife erst einmal in das Arbeitsleben eintreten werde. Weil ich in meinem Beruf mit Menschen zu tun haben wollte, wählte ich den weißen Kittel in einer Aßlarer Zahnarztpraxis und wurde Zahnarzthelferin.

Schnell wurde mir klar, dass nur ein höherer Bildungsabschluss mehr Möglichkeiten der persönlichen und beruflichen Entwicklung eröffnet. Dies veranlasste mich das Abitur nachzuholen und ein Studium der Ver-waltungswissenschaften anzuschließen.

Nach erfolgreichem Studienabschluss begann im Jahr 1985 meine neue berufliche Aufgabe in der Verwaltung des Main-Taunus-Kreises. Dort habe ich in der Staatlichen Abteilung des Landrats im Sachgebiet Kommunal-aufsicht gearbeitet und war mit allen Facetten der Dienstaufsicht über kreisangehörige Gemeinden beschäftigt – Haushaltsrecht, Wahlrecht, Disziplinarrecht und Satzungen.

Um meine Familie bei der Pflege der Großeltern zu unterstützen führte mein Weg Ende der achtziger Jahre wieder zurück nach Aßlar. Ich wechselte zur Stadt Wetzlar. Dies war der Einstieg für meine weitere Entwicklung von Kompetenzen im Jugend- und Sozialbereich. In den Jahren 1990 und 1992 wurde ich Mutter meiner beiden Söhne. Dank der Unterstützung meiner Familie konnte ich stets im Beruf bleiben und auch weiterhin meine Führungs- und Leitungsaufgaben innerhalb des Jugendamtes wahrnehmen.


Im Jahr 2003 wechselte ich dann in eine neue Querschnittsaufgabe im Bereich Personal und Organisation. Zu meinem leitenden Ver-antwortungsbereich gehörten die Sachgebiete Beihilfe, Organisation, Stellenbewertung und die Stellenbewertungskommission. Darüber hinaus hatte ich u.a. auch die Gelegenheit, intensive Fortbildungen in den für eine moderne und zukunftsorientierte Verwaltungsführung notwendigen Kompetenzen zu erwerben, wie etwa Zusatzqualifikationen zur Moderatorin, Konfliktmanagement, Gesprächs- und Verhandlungsführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Geschäftsprozessoptimierung, usw.

Parallel zu meiner beruflichen Entwicklung habe ich mich ehrenamtlich in der SPD engagiert. So war ich all die Jahre für die sozialdemokratische Partei Mitglied im Stadtparlament in Aßlar sowie im Kreistag des Lahn-Dill-Kreises tätig. U. a. in herausgehobenen Funktionen als Vorsitzende verschiedener Ausschüsse und auch als stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Analyse, Sachorientierung, Machbarkeit und Umsetzung fachpolitischer sozial-demokratischer Initiativen, Ideen und Visionen war zu dieser Zeit eine ständige Herausforderung in meiner politischen Tätigkeit.

Auch aufgrund dieser langjährig und nachhaltig erworbenen Kompetenzen und Wertschätzungen stellte mich meine Partei im Jahr 2007 für den südlichen Lahn-Dill-Kreis als Kandidatin für den Hessischen Landtag auf. Ich habe die Kandidatur als Landtagsabgeordnete angenommen und im Januar 2008 mit deutlicher Mehrheit den Wahlkreis nach vielen Jahren als „Neue“ direkt und für die SPD zurück gewonnen. Mit der notwendigen Landtagswahl bereits in 2009 ging dieses Direktmandat aber wieder verloren. Die gegebene Möglichkeit, als Nachrückerin in der laufenden Wahlperiode wieder ein Landtagsmandat anzunehmen, habe ich ohne viel Nachdenken sofort abgelehnt. Zwischenzeitlich war ich nämlich in Waldhessen, im Landkreis Hersfeld-Rotenburg angekommen.

Im Sommer 2009 hatte ich für die SPD in Waldhessen meine Bewerbung zur Ersten Kreisbeigeordneten eingereicht und der Kreistag wählte mich im Herbst 2009 in diese Position. Seit fünf Jahren nehme ich nunmehr im Landkreis Hersfeld-Rotenburg das Amt der Vize-Landrätin wahr.


Zu meinem Dezernat gehören die vielfältigen Aufgaben im Sozial- und Jugendbereich   –   von dem kommunalen Jobcenter, der Sozial-, Alten- und Behindertenhilfe über den Bereich Migration und Flüchtlinge bis zum Jugendamt. Ebenso bin ich als Schuldezernentin für die Schulentwicklung in unserem Landkreis verantwortlich, sowie auch für das Frauenbüro, die Volkshochschule, das Medienzentrum und unsere Musikschule.


Auch die Funktion und das Amt der Vorstandsvorsitzenden des Abfallwirtschaftszweckverbandes (AZV) für die Abfallentsorgung und –verwertung im Landkreis sowie für unsere Beschäftigungsgesellschaft (VIA) gehört zu meinem Zuständigkeitsbereich.


Als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums in Bad Hersfeld bin ich in die gesundheitspolitischen Weichenstellungen im Landkreis eingebunden und die Probleme im Bereich der Gesundheitswirtschaft sind mir daher ebenfalls nicht unbekannt.

Zukunftsthemen zur Entwicklung und zum Fortbestand meiner neuen Heimat wurden mir mit den damit verbundenen Schwierigkeiten, Zielorientierungen und Umsetzungsproblematiken in vielen MORO-Arbeitsgruppensitzungen mit regionalen „Spezialisten“ in umfassender Tiefe und Breite bekannt. Hier findet sich eine der vordringlichsten Aufgaben der jetzt neu zu wählenden Spitzenkraft im Landkreis. Und gerade in unserer schnelllebigen Zeit bedarf es hier fortlaufender Analyse des richtigen Weges und dem sich daraus ergebenden Mut, auch umzusteuern. Eine Herausforderung, welche ich gerne annehmen möchte, welche ich auch aufgrund meiner Erfahrungen und Kompetenzen positiv für Waldhessen erfüllen kann und werde.

Seit vier Jahren lebe ich mit meinem Lebenspartner Uwe Brall zusammen und im letzten Jahr haben wir ein kleines, über 400 Jahre altes Fachwerkhaus in einem Ortsteil von Haunetal erworben und bezogen. Ich lebe damit meine persönliche Überzeugung, dem demographischen Wandel zu begegnen und unsere waldhessische Kultur   -   zu welcher ich nicht nur unsere herrliche Landschaft, sondern auch die liebenswerten Ortschaften mit ihren einzigartigen Fachwerkhäusern zähle   -   durch eigene Einbringung in diese wunderbare nachbarschaftliche Gesellschaft mit zu beleben und zu erhalten.

Von den umfangreichen Aufgaben und Verpflichtungen als Vize-Landrätin im Landkreis Hersfeld-Rotenburg entspanne ich beim Kochen mit und für die Familie oder Freunde und bei der Gartenarbeit. Im Urlaub, oder wenn die Zeit für sportliche Aktivitäten bleibt, wandere ich sehr gerne und fahre Rad.

Die Themen, welche zurzeit in Deutschland auf der Agenda stehen, sind auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg hoch aktuell und spezifische Themen unserer Region kommen hinzu.
Informieren Sie sich bitte auf dieser Homepage oder in einem persönlichen Gespräch über meine Ziele und Vorstellungen. Meine Termine vor Ort werden, wie in der jeweiligen Region unserer waldhessischen Heimat auch ansonsten üblich, bekannt gemacht. Bitte achten Sie auf die entsprechenden Veröffentlichungen, insbesondere auch in unseren regionalen Presse-medien.

Ich würde mich freuen, mit Ihnen, den Menschen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, sowie den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Kräften und Institutionen als Landrätin diese Zukunftsherausforderungen anzunehmen und gemeinsam erfolgreich zu gestalten.

Denn nur wo Menschen sind ist auch Leben.

Mit einem herzlichen Glückauf !

Ihre

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© Elke Künholz