Elke Künholz am 29. März die ehrliche Wahl für die Menschen und die Zukunft
Elke Künholz am 29. März die ehrliche Wahlfür die Menschen und die Zukunft

" R E I Z T H E M A "

Ich habe einen Sachverhalt angesprochen, der heftig und kontrovers diskutiert wird

Dies kommt vor. Gerade in Wahlkampfzeiten. Berührungen mit Themen und Informationsgespräche aus meinem nicht originären Zuständigkeitsbereich als Vize-Landrätin finden jetzt häufiger statt, und nicht nur wie im "normalen" Dienst lediglich zu in der Regel positiven Anlässen. Ich verknüpfe dies mit eigenem 

Erleben, eigenen Erfahrungen oder auch nur einfach mit gesundem Menschenverstand. Oder auch meinem etwas anderen Blick, meine etwas andere Wahrnehmung der Dinge. Ich möchte hier darstellen, was und wie ich etwas gesagt oder geschrieben habe, und was dazu aus anderen Richtungen zu diesen Themen kommt. Leserbriefe, Artikel, Pressemitteilungen oder auch Post´s.

Möge sich hier eine jede Mitbürgerin, ein jeder Mitbürger ein eigenes Bild der Dinge machen .....

 

DEM Leserbrief kann ich mich nur anschließen:

Meine heutige Antwort zur Alheimer-Kaserne aus dem Bundesverteidigungsministerium

Zentrale Leitstelle

Nachfolgend meine Pressemitteilung im Original.

 

Vorab dazu aber noch einige persönliche Worte.

Ich spreche hier von Optimierungen, von Zettelboten, von der Zunahme großer und außergewöhnlicher Einsätze. Und ich spreche davon, dass die Hilfskräfte Menschenleben retten und dabei die eigene Gesundheit riskieren. Dabei bleibe ich auch. Jeder kann sich vorstellen, welche Streßsituation bei einem großen Einsatz in der Leitstelle bei den Mitarbeitern besteht. Diese dürfen keinen Fehler machen. Aber dann muß auch die Infrastruktur dort stimmen!

Konkretisieren müßte ich allerdings die "Whiteboards", denn damit wollte ich interaktive Whiteboards oder auch Smartboards genannte moderne Unterstützungssysteme verstanden wissen. Meiner Meinung nach sind diese erst recht bei einer nicht optimalen Unterbringung, wie im Landratsamt, notwendig.

 

 

Elke Künholz fordert nach Gespräch mit Freiwilligen Feuerwehren umgehendes Handeln

 

Elke Künholz hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis zu einem Informationsaustausch getroffen. Mit dabei war auch der feuerwehrpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, MdL Dieter Franz.

Das beherrschende Thema an diesem Abend waren die beengten Verhältnisse in der zentralen Leitstelle des Landkreises.


„Ich konnte mich bei dem großen Busunglück vor Silvester unmittelbar persönlich davon überzeugen, dass die Platzverhältnisse in der Leitstelle äußerst beengt sind. Es gibt keine Whiteboards oder andere moderne technische Hilfen, auf denen die einzelnen Fakten der Einsatzplanung und Hilfseinheiten auf einen Blick sichtbar dargestellt sind,“ bemängelt Künholz. Dies wurde auch in dem Gespräch von den Fachleuten der Feuerwehren angesprochen. Daraus ergibt sich für die Landratskandidatin akuter Handlungsbedarf. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg braucht eine funktionale, dem heutigen Stand der Technik entsprechende Katastrophenschutzzentrale. Denn die bestehende im Dachgeschoss des Landratsamtes platzt aus allen Nähten und ist im Falle eines Großeinsatzes kaum in der Lage im Hilfeleistungseinsatz die von ihr erwartete Funktion optimal zu erfüllen.

Und die Anforderungen an die Einsatzkräfte wachsen. Es gibt immer mehr Großeinsätze aufgrund von Unwettereinsätzen wie Stürme oder Starkregenfälle. Allein im vergangenen Jahr gab es keine Region im Landkreis, die hiervon nicht einmal betroffen war.
Nach ihrer Ansicht wird die derzeitige Leitstelle den Anforderungen hinsichtlich räumlicher Unterbringung und notwendiger Technik auf der Höhe der Zeit nicht mehr gerecht. „Dies muss schnell anders werden. Wir brauchen ausreichend Raum und modernste Technik für eine effiziente und zielgenaue Arbeit der Leitstelle, damit bei Großeinsätzen und Katastrophen nicht erst Zettel hin und her gereicht werden müssen, sondern sofort für alle sichtbar ist, welche Kräfte alarmiert, welcher Rettungshubschrauber unterwegs ist und wer als nächstes alarmiert werden muss.“

„Dies duldet meiner Meinung nach keinen Aufschub bis zum Landratswechsel. Ich als Landrätin werde aber sofort gemeinsam mit den Fachleuten umgehend nach einer neuen Lösung suchen. Ich bin sicher, dass wir diese auch finden werden,“ kündigt Elke Künholz an. Es könne nicht sein, dass hauptberufliche und ehrenamtliche Rettungskräfte vor Ort um Leben, Gesundheit und auch Hab und Gut der Bürgerinnen und Bürger einen Einsatz leisten, aber ihre eigene Gesundheit aufgrund nicht optimaler Einsatzleitung aufs Spiel setzen müssen. „Meine Hochachtung gilt aufgrund der von mir gemachten Erfahrung den Mitarbeitern der Leitstelle, die mit unglaublichem persönlichem Einsatz trotz dieser unzulänglichen Bedingungen das fast Unmögliche in der Einsatzleitung möglich machen“, anerkennt Elke Künholz.

 

Im Verlauf des Abends sind noch weitere Themen zur Sprache gekommen. So etwa, dass die Brandschutzerziehung an den Grundschulen und in den Kindertagesstätten sehr schleppend verläuft. Dies ist nach dem Gesetz aber eine Kreisaufgabe, welche vom Brandschutzamt geleistet werden müsse. Die Anwesenden der Freiwilligen Wehren betonten jedoch, dass sie diese Aufgabe gerne übernehmen, dabei aber auf die Unterstützung aus dem Kreishaus angewiesen seien. Künholz versprach dieses Anliegen sowohl beim Staatlichen Schulamt wie auch in einem persönlichen Anschreiben an die Grundschulleitungen zu thematisieren.

Mit im Gepäck hatte Elke Künholz auch, dass es Probleme bei der Freistellung im Alarmierungsfalle gibt. Für Feuerwehreinsatzkräfte welche in der freien Wirtschaft tätig seien, gebe es die Möglichkeit der Lohnkostenerstattung. Bei Angehörigen des öffentlichen Dienstes sei es oftmals so, dass die Hessische Gleitzeitverordnung zur Anwendung käme und die Einsatzkräfte den Zeitausfall nachzuarbeiten hätten. Dies hält Künholz für ein Ding der Unmöglichkeit, da gerade die kommunalen Arbeitgeber den größten Vorteil der freiwilligen Helfer haben. Eine hauptamtliche Lösung wäre um ein vielfaches teurer. Künholz versprach, diesen Punkt ebenfalls anzugehen. Derzeit sei sie nicht zuständig, aber als Landrätin wäre sie auch für diesen Bereich zuständig und könne es auf einer Bürgermeisterdienstversammlung ansprechen und klären. Im eigenen Hause habe sie dann die Regelungshoheit. Es könne nicht sein, dass man zur Förderung des Ehrenamts nach außen hin aufrufe, aber im eigenen Haus die Möglichkeiten nicht nutze. Ein Unding!

Elke Künholz bedankte sich bei den anwesenden Feuerwehrkräften für das konstruktive Gespräch und versprach diesen für die Arbeit so wichtigen Austausch auch als Landrätin beizubehalten.

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